Bevölkerungsschutz und Rettung

Fahrzeuge vor Ort

Fahrzeuge vor Ort

Um unser schönes Dorf und die umlegenden Gebiete ausreichend zu schützen und unterstützen stehen dem Ortsverein Grafenau drei Fahrzeuge mit unterschiedlicher Ausstattung zur Verfügung.

Helfer vor Ort (HVO) Fahrzeug

… unsere schnelle Hilfe vor Ort

Unser HVO Fahrzeug ist ein eigens auf uns zugeschnittenes Einsatzmittel. Aufgrund der Teilung unserer Gemeinde in zwei Ortsteile und den dadurch teils weiten Wegen, haben wir uns im Jahr 2017 entschlossen, ein Fahrzeug für den Helfer vor Ort Dienst zu beschaffen.

In der Regel steht dieses Fahrzeug bei einem unserer diensthabenden HVO-Helfer zuhause um im Alarmfall schnellstmöglich vor Ort zu sein und somit die Zeit ohne Hilfe am Patienten möglichst kurz zu halten. Besetzt wird dieses Fahrzeug mit speziell für den HVO-Einsatz ausgebildeten Helfern unseres Ortsvereins.

Dazu gehören sowohl Rettungssanitäter als auch Notfallsanitäter und Notärzte die in Grafenau wohnen und in Ihrer Freizeit zu Notfällen im Gemeindegebiet ausrücken. Sie werden parallel zum Rettungswagen alarmiert, sind aber aufgrund der örtlichen Nähe schneller beim Patienten. Im Durchschnitt sind unsere Helfer circa 10 min vor dem Rettungswagen da.

Das Fahrzeug wurde von uns selbst ausgebaut und ausgestattet und verfügt, da wir sehr viele Rettungsdienstmitarbeiter in unseren Reihen haben, über nahezu dieselbe Ausstattung wie ein Rettungswagen.

Das sind unter anderem:

  • EKG + Defibrilator (Corpuls C3)
  • 2 Notfallrucksäcke, je 1x Kreislauf 1x Atmung
  • Absaugpumpe
  • Kindernotfalltasche
  • Tragetuch
  • Infektionsschutz Material

Dies ermöglicht uns die selbe Versorgung wie durch den Rettungsdienst zu leisten.

Auf diesem Fahrzeug wird bei uns ausschließlich erfahrenes  Rettungsdienstpersonal eingesetzt, da diese mit der umfangreichen Ausstattung adäquat arbeiten können.

Rettungswagen (RTW)

… das Herzstück, unser Allroundtalent…

Unser im Jahre 2019 beschaffter Rettungswagen war zuvor im Rettungsdienst des Landkreises Böblingen im Einsatz. Er wurde von unserem Ortsverein übernommen und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Das bedeutet: neues Funkgerät, neue Beleuchtung,…

Auch an der Ausstattung wurde einiges verändert. Es wurden unter anderem eine neue Trage, Tragestuhl, Schaufeltrage, Beatmungsgerät beschafft.

Dieses Fahrzeug bildet das Herzstück unseres Fuhrparks, denn es wird von uns in vielfältiger Weise  eingesetzt.

Bei Alarmierung durch die Rettungsleitstelle wird der RTW durch unser ehrenamtliches Personal besetzt um zum Beispiel bei Bränden mit der Feuerwehr auszurücken.
Er wird auch bei Sanitätsdiensten eingesetzt, z.B. zur Absicherung bei Sportveranstaltungen, Festen oder Konzerten.
Und nicht zuletzt kann der RTW aufgrund seiner identischen Ausstattung  mit einem regulären RTW des Rettungsdienstes auch zur Unterstützung  des Rettungsdienstes eingesetzt werden. Hierbei wird das Fahrzeug ausschließlich mit Rettungssanitätern und Notfallsanitätern besetzt.
Außerdem wird er von unseren HVO Helfern genutzt um Patienten in Grafenau schnellstmöglich und bestmöglich zu versorgen.

Zur Ausstattung des Fahrzeuges gehört:

  • Trage (Ferno Mondial)
  • Tragestuhl (Ferno Ez Glide)
  • Schaufeltrage (Ferno Scoop)
  • Spineboard
  • Tragetuch
  • EKG + Defibrilator (Corpuls C3)
  • Beatmungsgerät (Weinmann Medumat Standard 2)
  • Absaugpumpe (Weinmann Accuvac Rescue)
  • Notfallrucksack Kreislauf (Interrescue)
  • Notfallrucksack Atmung (Interrescue)
  • Kindernotfalltasche
  • Traumatasche
  • Stifnecktasche
  • Infektionsschutz Material
  • Material zur Versorgung von Verbrennungen

Gerätewagen (GW)

…. Unser Lastenfahrzeug….

Dieses 1992 in Dienst gestellte Fahrzeug wurde einst im Katastrophenschutz  als Krankentransportwagen  für 4 Personen eingesetzt. Seit seiner Ausmusterung wird dieses Fahrzeug von uns als Transport- und Lastenfahrzeug benutzt.
Es kann sowohl als Gerätewagen als auch als Mannschaftstransportfahrzeug oder Fahrzeug für Sanitätsdienst genutzt werden.
Hauptsächlich wird dieses Fahrzeug von unserer Gruppe Technik und Sicherheit genutzt.

Folgende Ausstattung ist auf diesem Fahrzeug verlastet:

  • Notfallrucksack
  • O2-Tasche
  • AED
  • Tragetücher
  • 10 KATS-Tragen
  • Zelt SG 20
  • Zelt SG 50
  • Zeltbeleuchtung
  • Diverse Materialkisten

Altersbedingt muss dieses Fahrzeug in den kommenden Jahren ausgetauscht werden.

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Bevölkerungsschutz und Rettung

Ob Großunfall oder Hochwasser: Die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes helfen in Notsituationen.

Die Helfer vor Ort übernehmen die Versorgung des Patienten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Um wertvolle Minuten zu sparen.

Durchschnittlich jeder neunte Deutsche nimmt pro Jahr eine Leistung des Rettungsdienstes in Anspruch.

Ob Rockkonzert oder Straßenfest: Wo viele Menschen sind, gibt es kleine und größere Notfälle. Der Sanitätsdienst hilft.

Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt. Die DRK-Blutspendedienste stellen die Versorgung sicher.

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Betreuungsdienst

Foto: A. Zelck / DRKS

Der DRK-Betreuungsdienst

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Orkan-Einsatz des Betreuungsdienstes

Am 18. Januar 2007 fegt der Orkan Kyrill mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225 km/h über Europa. Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, Bäume werden umgeknickt, die Bahn stellt teilweise ihren Betrieb ein. Mitten drin: Die Helfer des DRK-Betreuungsdienstes.

Beispiel Gelsenkirchen: Als der Sturm mit voller Wucht ausbricht, kann ein ICE von Gelsenkirchen aus nicht weiterfahren. Rund 250 Menschen, darunter Kinder, Behinderte und alte Menschen sitzen in dem Zug fest, ohne Aussicht auf eine baldige Weiterfahrt. "Wir haben uns deshalb entschlossen, für die Menschen eine Notunterkunft in einer Schule zu errichten", erzählt Mike Sternkopf, Kreisrotkreuzleiter in Gelsenkirchen. Dort werden die Menschen mit Essen und Getränken versorgt und können am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.

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